Schmuckmuseum Pforzheim

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Schmuckmuseum Pforzheim Außenansicht (Foto: Valentin Wormbs)
Schlangenarmreif Gold, Granat griechisch-hellenistisch, 3. - 2. Jh. v. Chr. Schmuckmuseum Pforzheim (Foto: Günther Meyer)
Armreif Acryl, Polyester Peter Chang Glasgow, 1998 Schmuckmuseum Pforzheim (Foto: Rüdiger Flöter)

Das Schmuckmuseum Pforzheim ist ein weltweit einzigartiges Museum zur Geschichte des Schmucks. Rund 2.000 Exponate zeigen Schmuckkunst aus fünf Jahrtausenden. Darüber hinaus geben Sonderausstellungen den Besuchern die Möglichkeit, das Museum immer wieder neu zu entdecken. Das Reuchlinhaus, in dem sich das Museum befindet, ist zudem ein architektonisches Juwel.

 

Von der Antike bis zur Gegenwart
Schwerpunkte der Dauerausstellung bilden Kostbarkeiten aus Antike, Renaissance und Jugendstil sowie eine bedeutende Ringsammlung. Die Entwicklung von der Nachkriegszeit bis zum aktuellen internationalen Schmuckschaffen zeigt eine vielfältige Kollektion modernen Schmucks. Eine Abteilung des Museums präsentiert die Geschichte der Schmuckindustrie in der Goldstadt.

Aus aller Herren Länder
Nach Umbau und Erweiterung der Ausstellungsfläche ist seit Frühjahr 2006 auch ethnografischer Schmuck aus der Sammlung von Eva und Peter Herion zu sehen. Er gibt Einblick in die schmückenden Ausdrucksformen außereuropäischer Gesellschaften, beispielsweise aus der Inselwelt Ozeaniens, dem indischen Nagaland oder dem Vorderen Orient.

Schmuck an der Kette - Taschenuhren aus drei Jahrhunderten
Ebenfalls seit 2006 dokumentieren kunstvolle Taschenuhren aus der Sammlung des Pforzheimer Uhrenfabrikanten Philipp Weber, einer Leihgabe der Sparkasse Pforzheim Calw, Uhrmacher- und Goldschmiedekunst vom 17. bis ins 19. Jahrhundert. Sie bringen den technischen Fortschritt der Mechanik ebenso zum Ausdruck wie wechselnde Moden und unterschiedliche nationale Stile.

KinderSchmuckmuseum
Für junge Besucher gibt es das KinderSchmuckmuseum, eine bunte Holzkiste auf Rollen, mit der sie im Rahmen einer Führung allerlei über Schmuck erfahren können: Da lassen sich Schubladen als Schmuckvitrinen herausziehen oder einzelne Objekte befühlen. Außerdem können die Kinder ausgewählte Stücke vor einem großen Spiegel anprobieren.

Das Reuchlinhaus: Architektur im "International Style"
Nach Entwürfen des Architekten Manfred Lehmbruck, einer Hommage an Ludwig Mies van der Rohe, wurde das Reuchlinhaus 1961 als städtisches Kulturzentrum Pforzheims eingeweiht. Davon war das Schmuckmuseum zunächst nur ein Teil. Seit der Neugestaltung 2006 erstreckt es sich neben dem Kunstverein auf drei der vier Kuben, aus denen das Reuchlinhaus besteht.

Café und Museumsshop
Wer zwischendurch ein wenig ausruhen möchte, kann im Café mit Blick in den Stadtgarten verweilen. Außerdem lädt der Museumsshop zum Stöbern ein.

Adresse

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