Katzen zu Tode gequält - Polizei bittet um Hinweise - 5.000 Euro Belohnung von privater Seite ausgesetzt -
Nachdem ein Passant am Donnerstagnachmittag, 10.06.2010, zunächst in einem Gestrüpp unweit der Haltestelle "Mühlburger Feld" eine offensichtlich zu Tode gequälte Katze entdeckt hatte, beging wohl derselbe Unbekannte am Wochenende eine weitere Tat.
In einem Hof in der Geibelstraße machte sich der Mann in den frühen Morgenstunden des Sonntags an einem verschlossenen Käfig zu schaffen und holte eine von mehreren dort untergebrachten Katzen aus dem Verschlag. Anschließend quälte er die Kreatur im Keller des Anwesens derart, dass Hausbewohner durch Schmerzensschreie des Tiers aus dem Schlaf geschreckt wurden.
Als sie nach dem Rechten sahen, begegneten sie offensichtlich auch dem gerade aus dem Haus gehenden und mit sich selbst sprechenden Täter. Das geschundene Tier entdeckten alarmierte Polizeibeamte kurz darauf in einem Kellerverschlag. Zwar lebte es noch, es verstarb aber wenig später in einer Tierklinik.
Der offensichtliche Katzenhasser wird als etwa 35 - 40 Jahre alt, 175 - 180 cm groß und schlank beschrieben. Er hat kurzes hellbraunes Haar, sprach hiesige Mundart und trug eine blaue Jeansjacke. Den Zeugen fiel ein überaus verwirrter Blick des Mannes auf.
Hinweise auf den Beschriebenen oder sonst sachdienliche Angaben werden zu den büroüblichen Zeiten unter Telefon 939-4539 an die Verkehrsgruppe Gewerbeüberwachung/Umweltschutz oder unter Ruf 939-4611 vom rund um die Uhr erreichbaren Polizeirevier West entgegen genommen.
Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, wurde inzwischen von privater Seite eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Quelle: PPKA/il