Mit dieser bundesweit ersten City-Rettungskette sagt der DRK Kreisverband Karlsruhe dem plötzlichen Herztod den Kampf an.
Bricht ein Passant auf der Straße zusammen, weisen entsprechende Aufkleber den Weg zur nächsten Defibrillationsstation. Bei der Herausgabe des Gerätes wird gleichzeitig ein Notruf gesendet.
Die Geräte sind so konzipiert, dass sie auch von Nichtmedizinern bedient werden können. Sofern kein Arzt in der Nähe ist, werden die Geräte von den betrieblichen Ersthelfern bedient, die hierfür noch einmal speziell geschult werden. Die Geräte registrieren nach Auflegen der Elektroden das EKG. Bei normaler Herzaktion ist die Entladung blockiert.
Werden die Elektroden richtig aufgelegt, kann man nicht mehr viel falsch machen. Denn, so erklärt Professor Bernd-Dieter Gonska aus Karlsruhe: "Auf Tastendruck registriert das Gerät das EKG und teilt dem Ersthelfer dann über ein Sprachmodul mit, was zu tun ist". Nach der Ansage "Patient nicht berühren" erfolgt mit einem weiteren Tastendruck die Entladung - vorausgesetzt, das EKG gibt Anlass dazu.
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