Freitag, 10. Februar 2012
 
 
             

Fahrschulen

Sie sollten nicht allein nach dem Preis fragen, sondern möglichst viele Fahrschulen persönlich besuchen und sich einen Eindruck von der Ausbildung und den beteiligten Personen verschaffen. Versuchen Sie, die Fahrlehrerin/den Fahrlehrer vor der Anmeldung persönlich kennen zu lernen. Sie müssen sich vorstellen können, mit ihr bzw. ihm immerhin eine Menge Zeit zu verbringen. Manche Fahrschulen bieten "Probe-Unterricht" an. Fragen Sie auch, ob Sie einmal als Gast bei einer Fahrstunde mitfahren können.


Gute Fahrschulen bieten eine gute Beratung. Man wird sich Zeit für Sie nehmen und auf Sie eingehen. Dadurch baut sich auch ein angenehmer persönlicher Kontakt auf.

Ist es wichtig für Sie, auf welchen Fahrzeugen Sie lernen wollen? Dann sollten Sie darüber vorher erkundigen. Es macht nicht viel Sinn, wenn Sie sich im Fahrschulfahrzeug nicht besonders wohl fühlen.

 

Die Tatsache, dass in einer bestimmten Fahrschule angeblich besonders wenig Fahrstunden gemacht werden, muss nicht unbedingt ein Indiz für die Qualität der Ausbildung sein, eher ist es umgekehrt. Nebenbei bemerkt:Autofahrer sprechen gern darüber, wie wenig Fahrstunden sie angeblich genommen haben, denn damit gilt man ja gemeinhin als guter Fahrer — und wer kann es nachprüfen? Vorab-Pauschalangebote seitens der Fahrschule ("Führerschein mit soundsoviel Fahrstunden inklusive Prüfung") sind jedenfalls nicht zulässig und widersprechen auch der individuellen Begabung des Fahrschülers.

 

Finden Sie in Ihrem Bekanntenkreis unter möglichst vielen ehemaligen Fahrschülern heraus, welchen Ruf diese und jene Fahrschule hat. Melden Sie sich letztendlich nur dort an, wo Sie sich am besten "aufgehoben" fühlen, auch wenn Sie woanders auf den ersten Blick weniger Geld bezahlen müssten. Unterm Strich wird es dann, auch in der Fahrschule mit den höheren Preisen, wahrscheinlich preiswerter.

 

Die Voraussetzungen zum Erwerb des Führerscheins

 

Der Weg zur Fahrerlaubnis ist in Deutschland mit viel Bürokratie gepflastert. Ohne die nötigen Vorbereitungen und Anträge läuft nichts. Damit Sie sich auf die bevorstehenden Behördengänge und sonstigen Besorgungen einrichten können, finden Sie hier einen Überblick über die Formalitäten, bevor es dann richtig losgeht.

Sie müssen:

    * alt genug sein
    * Ihren ordentlichen Wohnsitz und Aufenthalt in Deutschland haben
    * die körperliche und geistige Eignung besitzen
    * eine Fahrschule kennen, bei der Sie sich anmelden, und die Ihnen den                        Fahrerlaubnisantrag ausstellt
    * bestimmte Bescheinigungen bringen (z.B. Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs)
    * Zeit und Geld mitbringen

 

In den einzelnen Gemeinden laufen die Dinge unterschiedlich. Was in A-Dorf gilt, muss in B-Dorf nicht richtig sein. Aber im Allgemeinen gibt es keine bessere Idee als zu einer Fahrschule Ihrer Wahl zu gehen, die Sie ausführlich über die bevorstehenden Wege berät.

Wichtig ist es nach Ihren persönlichen Ansprüchen eine passende Fahrschule zu finden. Und dann kann es losgehen das Abenteuer Auto-Fahren!

 

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