Zoo Karlsruhe: Eine Spanierin und zwei Holländerinnen verstärken die Seelöwengruppe
Die Seelöwengruppe im Zoologischen Stadtgarten hat sich vergrößert: In der Küstenlandschaft des neuen Lebensraumes Wasser können Besucherinnen und Besucher derzeit das lebendiges Miteinander hautnah beobachten und mitverfolgen. Im Laufe der letzten Wochen bekamen die Karlsruher Seelöwen gleich drei neue „Familienmitglieder“.
Zunächst war aus der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen die lebhafte Spanierin „Chica“ angekommen – geboren im Zoo Barcelona. Nach der Quarantänezeit ist sie in die bestehende Karlsruher Gruppe mit der 13-jährigen „Nixe und der neujährigen „Olivia“ mit ihrem einjährigen Sohn „Xiho“ integriert worden. „Chica“ ist mit ihren erst sechs Jahren sehr neugierig, im Training gelehrig und immer zu Clownerien aufgelegt. Danach wurden von einem Karlsruher Tierpfleger aus dem Zoo Rhenen in Holland die schon 23 Jahre alte „Iris“ mit ihrer 13 Jahre alten Tochter „Ilana“ nach Karlsruhe geholt. Auch sie kamen zunächst in die Quarantäne. Nacheinander wurde vor kurzem auch dieses Mutter-Tochter-Paar in den Lebensraum Wasser überführt. Das gegenseitige Kennenlernen am „Schmusegitter“ lief ohne jegliche Aggressionen ab, mittlerweile sind auch diese Tiere erfolgreich in die Gruppe eingegliedert. Nun sind sechs Seelöwen in der Küstenlandschaft vereint, deren torpedoförmige Tauch- und Schwimmbewegungen an den Unterwasser-Fenstern zu beobachten sind. Bei den täglichen „Schaufütterungen“ werden sie vom Pfleger vorgestellt und zu neuen Trainingsleistungen gebracht.
Seelöwenbulle „Stevie“ muss vorerst noch im Schwimmbecken in der Nähe der Pinguinanlage verweilen. Seinen größeren Harem wird er kennen lernen, wenn das Miteinander der weiblichen Tiere sich endgültig stabilisiert hat.

Quelle: PIA/jeri
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